inomat GmbH - Die anorganische Nanotechnologie
Ihr Innovationspartner für anorganische Nanotechnologie entwickelt und produziert u.a. multifunktionelle, flexible, strukturierbare, schwermetallfreie anorganische Bindemittel, Beschichtungen, Siebdruckfarben, Siebdruckpasten, Dekors und Brandschutz durch chemische Nanotechnologie.
Chronik der inomat GmbH
Nanotechnologie in der inomat GmbH
Übersicht und Infos über Produkte: inowool, inoflex, inodecor
inowool Nanobinder
inoflex Nanostrukturierung
inodecor emailartige Dekors
inodur Antihaftbeschichtungen
Download Produktinfo als PDF: inowool, inoflex, inodecor, inodur
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Philosophie der inomat GmbH
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Liste mit Veröffentlichungen
Referenzkunden der inomat GmbH
Förderung der Nanotechnologie durch das BMBF
Jahr der Technik 2004 mit Schwerpunkt Nanotechnologie
Externe Links zum Thema Nanotechnologie
Kontaktadressen, e-mail
Anreise zur inomat GmbH, Saar-Pfalzpark, Bexbach, Saarland
Impressum, rechtlicher Hinweis, Ansprechpartner
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Chronik der inomat GmbH
· Entwickler und Produzent chemischer Nanotechnologie · 60 Tonnen in 2003 · 50 Jahre Erfahrung im Bereich 'Chemische Nanotechnologie' ·
In nur knapp drei Jahren hat sich die inomat GmbH zu einem der wichtigsten Produzenten chemischer Nanotechnologie im Saarland entwickelt. Die Gesellschaft sieht ihre Aufgaben in der Entwicklung und Herstellung sowie dem Vertrieb multifunktioneller Bindemittel und Oberflächen auf der Basis chemischer Nanotechnologie.
Im März 2001 nahm die inomat GmbH mit Diplom-Chemiker Dr. Axel Kalleder als Geschäftsführer ihre operative Arbeit auf. Mit der Einstellung der Chemielaborantin Sylvia Kalleder im Oktober 2001 erweiterte die inomat GmbH ihr Team.
Im Februar 2002 zog die noch junge Firma in den Saarpfalz-Park in Bexbach um. Hier hat sie großzügige Büroräume, moderne Forschungslabors und eine separate Produktionshalle angemietet.
Ein wichtiges Argument, nach Bexbach zu ziehen, waren die vorhandene Infrastruktur im Saarpfalz-Park und die Tatsache, dass der inomat GmbH hier Expansionsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Auch die gute Verkehrsanbindung schlug sich in der Entscheidung nieder, denn dadurch dass 2002 50 Tonnen Endprodukte und 2003 etwa 60 Tonnen produziert wurden, ist die gute Erreichbarkeit durch Schwerverkehr für die inomat GmbH eine essentielle Frage.
Nach dem ersten erfolgreichen Geschäftsjahr wurde das Team der inomat GmbH im Juli 2002 durch den Werkstoffwissenschaftler Dr. Andreas Gier und den Maschinenbauer Thomas Koch ergänzt. Die ausgebildete Grafikdesignerin Sabine Dietrich-Gier ist seit Februar 2003 für die Öffentlichkeitsarbeit der inomat GmbH verantwortlich, von ihr wurde übrigens 2001 das inomat-Logo entworfen - damals noch als freie Mitarbeiterin.
Einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft hat die inomat GmbH im Juli 2003 gemacht: Sie ist der Meinung im Nanotechnologieland Saarland sollte es auch Ausbildungsplätze mit diesem Schwerpunkt geben, und hat daher die Auszubildende Natalia Fott, die eine zweieinhalbjährige Ausbildung zur Chemielaborantin macht, eingestellt.
Seit Oktober 2003 ergänzt der Chemiker Ralf-Peter Winkler das Team. Auch wenn es eine noch junge Firma ist, blicken die Mitarbeiter zusammen auf insgesamt 50 Jahre Erfahrung in der Forschung und Entwicklung chemischer Nanotechnologie zurück! Die Mitarbeiter kamen direkt aus der anwendungsorientierten Forschung zur inomat GmbH, und waren davor zwischen fünf und sieben Jahre als Projektleiter in der Grundlagenforschung und Entwicklung chemischer Nanotechnologie tätig.
Chemische Nanotechnologie in der inomat GmbH
· Neue Möglichkeiten durch chemische Nanotechnologie · Anwendungen im Bereich Werkstoffe und Oberflächen · umweltfreundliche Dämmstoffe · Brandschutz · flexible CD's · schmutzabweisende Oberflächen · Korrosionsschutz ·
Wenn man eine Haaresbreite in 50000 feine Stücke teilt, erhält man eine Struktur, die etwa einen Nanometer breit ist. Ein Nanometer ist ein millionstel Millimeter.
Ein Vordenker der Nanotechnologie ist der Physiker Richard P. Feynman. Bereits 1959 beschrieb er in seinem Vortrag "There's Plenty of Room at the Bottom" die Vision einer extremen Miniaturisierung. Schon damals hielt er die direkte Manipulation von Atomen und Molekülen für möglich.
"Mit dem wissenschaftlichen Fortschritt können wir immer kleinere und komplexere Objekte schaffen. Nano bedeutet kleinste Mengen an Rohstoffen und Energie. Darum ist es extrem ökologisch", sagt Jean-Marie Lehn, Chemie-Nobelpreisträger von 1987.
Wer die Regeln der Nanowelt beherrscht, kann Neuartiges schaffen, zum Beispiel:
- umweltfreundliche Dämmstoffe und Brandschutzausrüstungen
- bleifreie Dekore als Email-Ersatz
- flexible, geprägte CDs
- schmutzabweisende Oberflächen
- schwermetallfreie Siebdruckfarben
- chromfreier Korrosionsschutz
Nanopartikel haben eigene physikalische und chemische Gesetze. Das beruht darauf, dass im atomaren Bereich die Kräfte der Quantenphysik regieren. Zudem sind Nanopartikel chemisch wegen der extrem großen Oberfläche im Verhältnis zum Volumen viel reaktiver als größere Strukturen. Die große Kontaktfläche gibt den Nanopartikeln ungeahnte chemische Fähigkeiten.
Eine weitere Eigenschaft der Partikel ist, dass sie unsichtbar bleiben, selbst wenn sie zu Milliarden in einem Werkstoff enthalten sind. Weil sie deutlich kleiner sind als die Wellenlänge des sichtbaren Lichtes, können sie dieses nicht mehr streuen.
Produkte der inomat GmbH
· Etablierte Produktgruppen ino®wool, ino®decor und ino®flex · eingetragenes Markenzeichen · Bindemittel, Beschichtungen, Dekors, Klebstoffe, Brandschutz ·
Bereits im ersten Geschäftsjahr ist es der inomat GmbH gelungen, die drei Produktreihen ino®wool, ino®decor und ino®flex am Markt zu etablieren. Der Schutz der Marke "ino" wurde im November 2001 beim Deutschen Patent- und Markenamt beantragt und im April 2002 bewilligt.
ino®wool ist der Markenname für Nanobinder zur Herstellung thermisch stabiler, nicht brennbarer und recycelbarer Produkte aus Mineralwolle.
Durch den Einsatz von ino®flex sind multifunktionelle mikro- oder nanostrukturierte Oberflächen durch einfaches Prägen zugänglich.
Mit ino®decor können schwermetallfreie Dekors auf verschiedensten Untergründen hergestellt werden. ino®decor ist eine ideale Ergänzung zu der üblichen Produktpalette organischer Lacke und Emails.
Die neue Produktreihe ino®dur stellt sowohl wasserbasierte als auch lösungsmittelbasierte Beschichtungswerkstoffe, die als Antihaftschichten, beispielsweise als Entformungshilfen, eingesetzt werden können, bereit.
Auf diese Materialbasis aufbauend sind beispielsweise brandgeschützte, bewitterungsbeständige Naturfaserkomposite, dekorative Beschichtungen für Glas, Metall und Keramik, Korrosionsschutzschichten, Antihaftschichten, Entformungshilfen, hydrophobe Beschichtungen oder Schichten zur Erhöhung der Festigkeit von Glas zugänglich.
In der Endphase der Entwicklung und bereits erfolgreich getestet sind neuartige, nichtbrennbare, anorganische Klebstoffe der ino®bond-Reihe.
Darüber hinaus steckt die inomat GmbH intensive Forschungsarbeit in die Entwicklung und Produktion von Brandschutzausrüstungen, beispielsweise für Naturfasern und Holz: ino®flam-Reihe, und auf die Entwicklung partikulärer Sole mit maßgeschneiderter Oberflächenmodifizierung: ino®sil-Reihe. In beiden Fällen kann die inomat GmbH bereits erfolgreiche Tests in Zusammenarbeit mit Industriepartnern vorweisen.